Das Noerer Mausoleum ist ein Grabmal, in dem der Graf Friedrich Christian Carl August von Noer (*1830, †1881) und seine Gemahlin, Gräfin Carmelita, geb. Eisenblat (*1848, †1912), ihre letzte Ruhe fanden. Das Mausoleum ist ein Werk des Kieler Architekten Heinrich Moldenschardt (*25.1.1839, †1.9.1891). Er wurde bekannt durch viele öffentliche Gebäude (Bahnhöfe, Thaulow-Museum in Kiel, Kirche in Neugalmsbüll, Hildebrandt-Mausoleum in Dänischenhagen). Moldenschardt war Schüler des berühmten Architekten Gottfried Semper (†1902). Als ungefähre Zeitspanne der Fertigstellung werden die Jahre zwischen 1882 und 1885 vermutet. Das Mausoleum beeindruckt durch seine Schlichtheit und Liebe zu Details, durch seine Proportionen und Farbigkeit. | | |